Zweck der Prüfung statt Sammelantwort
Eine Prüfungsaufforderung ist zielgerichtet. Es geht etwa um die Person, den Wohnsitz, das Alter, die Inhaberschaft eines Zahlungsmittels oder darum, dass kein weiteres Konto besteht. Lies die Aufforderung bis zum Ende und leite daraus ab, welches Dokument überhaupt passt. Sende nicht alles, was du zu Hause hast, in der Hoffnung auf Tempo. Ein kleiner, passender Satz wird in der Regel schneller beurteilt. Ist die Aufforderung unklar formuliert, frage vor dem Hochladen nach. Wichtig zur Einordnung: Mit der Identitätsprüfung ist nicht automatisch geklärt, ob du in der Schweiz überhaupt spielen darfst. Bewilligung des Anbieters und deine persönliche Zulassung sind zwei verschiedene Dinge.
Aufnahmequalität und Grenzen der Bearbeitung
Ein Dokument muss ohne Mühe lesbar sein: vollständiger Rand, keine Spiegelungen, keine abgeschnittenen Ecken. Nur die verlangten Angaben müssen erkennbar bleiben, anderes darf abgedeckt werden, sofern die Vorgaben des Anbieters das zulassen. Verändere nichts per Bildbearbeitung, weder Namen noch Adresse noch Gültigkeit. Verwende keine Ausweise anderer Personen. Kontrolliere die Datei vor dem Hochladen und achte darauf, dass keine Seiten enthalten sind, die niemand verlangt hat. Ein sauberer erster Versuch erspart die Schleife aus Rückweisung und erneutem Einreichen. Wird eine Datei abgelehnt, verlange den genauen Grund und eine Anleitung zur Korrektur, bevor du dasselbe Material ein zweites Mal sendest.
Datenschutz nach Schweizer Massstab
In der Schweiz prüfst du zusätzlich, ob der Anbieter verständlich darlegt, welche Daten er zu welchem Zweck bearbeitet und an wen sie allenfalls im Ausland weitergehen. Diese Information muss zugänglich sein, bevor du sie akzeptierst. Die Aufsicht über den Datenschutz liegt hier bei einer eigenen Behörde und nicht bei der ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission); diese beiden Zuständigkeiten werden oft verwechselt. Du darfst Auskunft über die zu deiner Person gespeicherten Daten verlangen und die Berichtigung verlangen, wenn Angaben nicht stimmen. Führe selbst Buch darüber, wann du welche Unterlagen an wen übermittelt hast. Wirst du auf eine unerwartete Aufforderung hin aktiv, kläre zuerst, ob sie wirklich vom Anbieter stammt.
Nach der Freigabe weiter sorgfältig bleiben
Mit dem Abschluss der Prüfung endet das Thema nicht. Vergleiche die im Konto gespeicherten Angaben mit deinen Dokumenten und korrigiere Abweichungen über das vorgesehene Verfahren, nicht durch ein neues Konto. Prüfe auch, ob eine hinterlegte Zahlungsart noch gültig ist. Stellst du fest, dass jemand deine Daten unbefugt verwendet, informiere den Anbieter und melde den Vorfall bei der zuständigen Datenschutzstelle. Bewahre Einreichungen nicht unnötig auf einem gemeinsam genutzten Gerät. Und noch einmal: Diese Seiten werden redaktionell erstellt. Wir haben weder Konten eingesehen noch Dokumente geprüft und behaupten das auch nicht.
Quellen
Bedingungen können sich ändern. Prüfe die Quelle vor einer Entscheidung.
Aktualisiert: 2026-10-08